Die Schöne und das Biest

null„Tale as old as time…“ – damit beginnt eine der schönsten Szenen eines Disney-Zeichentrickfilms. Um genau zu sein: Des schönsten Disney-Zeichentrickfilms EVER! Belle im legendären gelben Ballkleid, das Biest frisch gebadet und zurechtgemacht, beide schweben zum wundervollen Song „Beauty and the Biest“ durch den prunkvollen Ballsaal.

Dieser Zauber bekommt von Disney jetzt einen neuen Anstrich, mit echten Darstellern und echter Kulisse, und es funktioniert tatsächlich! Die Realverfilmung von Die Schöne und das Biest ist genauso mitreißend wie sein gezeichnetes Vorbild, was natürlich zu einem großen Teil der wundervollen Musik zu verdanken ist. Da hätte schon viel schieflaufen müssen, damit der Film ein Reinfall wird.

Nach Bekanntgabe der Hauptdarsteller war bei mir allerdings durchaus Skepsis angebracht, denn Emma Watson passt in meiner Vorstellung so gar nicht in die Rolle der Belle. Und das liegt nicht daran, dass ihr noch immer die Hermine aus Harry Potter anhaften würde. Irgendetwas sträubt sich innerlich einfach dagegen. Aber gut. Jetzt isses so – und sie macht den Job auch ganz passabel.

Dan Stevens ist als Biest ebenfalls akzeptabel, auch wenn ich ihm den Ausstieg bei Downton Abbey nie verzeihen werde. Die meiste Zeit ist er ohnehin in seiner animalischen Maske zu sehen und kommt als Biest wesentlich charismatischer rüber. Wie sagte meine Begleitung so schön: „Wie im Original wünscht man sich nach der Verwandlung das Biest zurück.“

Großartig besetzt sind dafür Gaston und LeFou. Luke Evans ist so herrlich selbstverliebt und abstoßend, und sein Sidekick Josh Gad wunderbar komisch. Auch die sprechenden Einrichtungsgegenstände sind mit großen Stars wie Ian McKellen, Ewan McGregor und Emma Thompson besetzt, die jedoch nur wenige Minuten in ihrer wahren Gestalt zu sehen sind.

Ein paar Szenen weichen vom Original ab, ein paar Lieder wurden hinzugefügt, aber insgesamt bleibt die neue Version stark an den Bildern der Vorlage. Für alle kleinen und großen Mädchen ist Die Schöne und das Biest ein absoluter Traum, der einen für knapp über zwei Stunden Prinzessin werden lässt. Die Männerquote im Kino wird jedoch vermutlich niedrig sein.

Die Schöne und das Biest – Trailer

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