Beach Yoga – DVD

Beach Yoga DVD_2D CoverStrand, Sonne, Meer – die perfekte Kulisse für eine Yogastunde muss man sich leider im heimischen Wohnzimmer vorstellen. So richtig sehnsüchtig wird man beim Anblick der Location, in der Anusara-Yogalehrerin Anna Rech ihre Sequenzen präsentiert, zum Glück ohnehin nicht, denn das Setting in St. Peter-Ording entspricht nicht direkt meiner Traumvorstellung von Urlaub.

Aber: Anna Rech leitet die Asanas richtig gut an, sodass man gar nicht ständig den Blick auf den Bildschirm werfen muss und sich sein eigenes imaginäres Bild vom Traumstrand machen kann. Die Übungen sind nachvollziehbar erklärt, Korrekturen gut eingebunden und das Tempo lässt sich wunderbar umsetzen. Wie so viele Yoga-DVDs setzt auch Beach Yoga gewisse Vorkenntnisse voraus oder zumindest einen gewissen Beweglichkeitsgrad. Trotzdem sind die Sequenzen auch für Ungeübte geeignet, denn die Basics werden genau erklärt und angeleitet. Geduld bei ein paar „Verknotungen“ sollte man aber mitbringen.

Der zeitliche Aufwand hält sich im Rahmen, die Programme können also gut in den Alltag integriert werden. Zwischen 25 und 35 Minuten dauern die Sequenzen, die für Motivierte auch kombiniert werden können. Die Wahl steht zwischen „Harmonie zwischen den Gegensätzen“, einer Sequenz mit Krieger-Varianten und Armverschränkungen; „Balance Yoga: Stabilität aufbauen“ mit Vorwärtsbeugen und Dehnungen; „Balance Yoga: Leichtigkeit erfahren“ mit ein paar anspruchsvollen Öffnungen; und zwei unterschiedlichen „Detox Yoga“-Sequenzen, um Körper und Geist zu nähren und zu klären.

Großer Pluspunkt: Anna Rech leitet auch die Endentspannung sehr gut an. Während viele andere Yoga-DVDs am Ende einfach ein paar Minuten Musik laufen lassen, holt sie den Praktizierenden mit angenehm ruhiger Stimme langsam wieder zurück und beendet die Sequenz wie in einer Yogastunde üblich mit einem Ritual im Lotussitz. Hier fühlt man sich richtig gut aufgehoben und von Anfang bis Ende begleitet.

Fazit: Beach Yoga ist für die Yoga-Praxis zwischendurch absolut empfehlenswert, auch wenn der nächste Strand nicht in Laufweite liegt.

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